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Antiziganismusprävention

So erreichen Sie uns: 
 

Arbeitsstelle Antiziganismusprävention
Pädagogische Hochschule Heidelberg
Institut für Gesellschaftswissenschaften
Im Neuenheimer Feld 519
D-69120 Heidelberg

Email: antizigpraev@ph-heidelberg.de
Tel: 06221/477-337
Homepage: 
www.ph-heidelberg.de/antiziganismuspraevention

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Digitaler Stadtrundgang

Der Digitale Stadtrundgang thematisiert die Minderheit der Sinti und Roma in Heidelberg. Ein Fokus liegt auf der Geschichte der Sinti in Heidelberg, die polizeiliche Verfolgung, die Arbeitsstelle Antiziganismusprävention und vielem mehr. 

Das Material für den virtuellen Stadtrundgang wurde in einem Seminar des Faches Geschichte im Sommersemester 2018 an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg erstellt. Das Projektseminar in Kooperation mit der Lupe e.V. - Verein für Historische Forschung und Geschichtsvermittlung wurde gefördert mit Mitteln der Heidelberg School of Education (HSE) in der Förderlinie PLACE aktuell. Diese unterstützte  2018 kooperative Projektseminare mit der Zielrichtung Digitalisierung der Lehrerbildung in den Fächern.
Im Projekt wurde ein diskriminierungssensibler Ansatz vertreten, der in der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Perspektiven (Mehrheit-Minderheiten) die eigene Rolle als Teil der Mehrheitsgesellschaft sichtbar macht. Dies geschah auch im unmittelbaren Kontakt mit Minderheitenvertreter*innen, die als Partner auf Augenhöhe ihre Geschichte und ihre Positionen vertraten. Das Projekt bot auch Potenziale um über die (erweiterten) Möglichkeiten der Präsenz von bisher marginalisierter Geschichte durch virtuelle

Angebote zu diskutieren.

Ziel des Projektes war es, mit Studierenden eine neue Form digitaler Geschichtsvermittlung - einen virtuellen Stadtrundgang – zu erarbeiten. Durch den diskriminierungssensiblen Ansatz wurde im Prozess der Planung und Erstellung u.a. die Diskriminierung von Menschen unter dem Stereotyp des "Zigeuners" thematisiert und in Verbindung mit der Umsetzung in den virtuellen Raum kritisch beleuchtet. Eine technikfaszinierte, aber unkritische Realisierung des Projekts sollte dadurch vermieden werden. Die Studierenden partizipieren mit ihrem Produkt an der lokalen Geschichtskultur und erfuhren dadurch die Nachhaltigkeit ihrer Tätigkeit. Dieses Projekt sollte die Studierenden dazu ermutigen im späteren Berufsleben eigene medienkritisch durchdachte digitale Angebote in den Unterricht zu integrieren.

 

Tätigkeiten der Studierenden

Die Lehramtsstudierenden der Pädagogischen Hochschule arbeiteten im Seminar arbeitsteilig den Stadtrundgang konkret aus, indem sie u.a. Zeitzeugen - und Experteninterviews führten, historische Fotos suchten und einbanden, Textquellenteile einlasen, Karten anlegten etc.

 

Round Karte Cutting

Studierende und ihre Bearbeitungsbereiche:
 

Forschungsstelle Antiziganismus- Grabengasse 3-5; D-69117 Heidelberg : 
Leslie Khayat, Tim Surblys

 

Die Vertreibung der Heidelberger Sinti im Nationalsozialismus - Steingasse, 69117 Heidelberg:
Christine Handel, Jessica Theuer, Katharina Schmitt, Miriam Kohler

 

Bürgerrechtsbewegung - Hauptstraße, 69117 Heidelberg:
Anna-Lena Brenk, Lisa Garrecht, Victoria Frank, Simela Kostikiadou, Melisa Akdas, Leila Ortmann

 

Arbeitsstelle Antiziganismusprävention - Im Neuenheimer Feld 519 :
Torsten Fahrner, Lara Demmer

 

Antiziganismus im Film - Karlstorbahnhof, Am Karlstor 1, 69117 Heidelberg:
Philipp Reinhard, Janneke van Weeren, Sabrina Geider, Christian Maag

 

Selbstorganisationen der Minderheit - 
Entstehung des Doku.Z. und des Zentralrats - Bremeneckgasse 2, 69117 Heidelberg :

Simone Berger, Hanna Junker, Franziska Erat, Judith Pendzialek

Antiziganismus und Polizei - Meßplatz, 69124 Heidelberg:
Julian Harm, Judith Pendzialek


 

Tutor*innen:
Jasmin Elsner-Huber, Fatima Arnautovic, Esra Akbas, Julian Harm, Judith Pendzialek 

 
 

Medienzentrum der Pädagogischen Hochschule Heidelberg:
 

Christian Mundt, Holger Meeh

Weitere Informationen unter:

https://www.ph-heidelberg.de/mez/einblicke-ins-mez.html

 
 

Wissenschaftliche und inhaltliche Unterstützung:
 

Projekt TT-Antiziganismusprävention – Nadine Küßner

 
 

Lupe e.V.:

Laura Hankeln, Felix Pawlowski, Maximilian Dümmler

 
 

Leitung:
Prof. Dr. Bettina Degner

 
 

Wir danken den beteiligten Institutionen, deren Mitarbeiter*innen zu Interviews und Vorträgen sowie der Vergabe von Bildrechten bereit waren:

 

Dokumentations- und Kulturzentrum deutscher Sinti und Roma
Zentralrat Deutscher Sinti und Roma

Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Baden-Württemberg

Forschungsstelle Antiziganismus der Universität Heidelberg

Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg Ulm e.V

Stadtarchiv Heidelberg

Österreichische Nationalbibliothek

Pädagogische Hochschule Heidelberg

Minderheitensekretariat 

Bildungsberater Hamburg - ROMED Deutschland e.V.

Romacenter Göttingen



Behar Heinemann

Friedrich Stark

Johann Lehmann

Dagmar Welker

Carolin Authaler